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Berkenkamp-Stiftung Essay Wettbewerb Zvieri

Wegberg. Das Maximilian-Kolbe-Gymnasium beteiligte sich erneut erfolgreich am landesweiten Essay-Wettbewerb der Berkenkamp Stiftung Essen.Von Nicole Peters

Schulleiterin Dr. Barbara Tillmanns war voll des Lobes: "Wir freuen uns, dass wir im zweiten Jahr in Folge Teilnehmer und Gewinner beim Essay-Wettbewerb hatten", sagt sie rückblickend auf die zweite Teilnahme des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums am landesweiten Schülerwettbewerb "Deutsch: Essay", der in Zusammenarbeit mit dem Landesschulministerium von der Berkenkamp Stiftung Essen jedes Jahr ausgeschrieben wird.

Durchschnittlich zehn Schüler pro Gymnasium, Gesamtschule oder Berufliches Gymnasium reichen im Vorfeld Essays bei ihren Lehrern ein - von ihnen können maximal drei "ins Rennen geschickt" werden. Kristin Davidjan der jetzigen Stufe Q2 hatte es bei insgesamt 161 Teilnehmern im Schuljahr 2015/16 unter die zehn besten geschafft. Alina Stefanowski und Kilian Brand aus der jetzigen Q1 erhielten Teilnahme-Urkunden.

Im Jahr zuvor war Simay Kocakaya eine der besten zehn - die ehemalige Schülerin war in der Runde ebenfalls anwesend. Sie war damals von Lehrerin Patricia Aretz betreut worden. "Es gibt jedes Jahr drei Themen, die vorgeschlagen werden", erklärte Deutschlehrer Robert Pauck, der die jetzige Preisträgerin betreute, entsprechend der Schreibform könnten die Schüler relativ frei ihre Sicht dazu erklären. Kristin Davidjan hatte sich für das Lichtenberg-Zitat "Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen" entschieden. Dazu inspiriert hatte sie eine Erfahrung mit einer guten Freundin, die sie angelogen hatte. "Ich wusste, was Wahrheit und was Lüge ist." Vier Wochen Zeit gab es, ein Essay zu verfassen. Davidjan schrieb "kurz und prägnant", wie Pauck meinte.

Bis zu fünf Seiten lang waren die Ausführungen, die eingereicht wurden. Er war insofern am Entstehungsprozess beteiligt, als dass sich beide einmal trafen und er vor allem auf Textaufbau und Ausdruck achtete. Viel änderte er nicht, da es ja die Texte der Schüler und nicht der Lehrer sein sollen. Alina und Kilian hatten das Thema "Buchversunken" zum Schreibanlass genommen. Entsprechend ihrer Vorliebe für Bücher und das Lesen von Kindheit an, die sie mit den Preisträgerinnen teilen. Kilian hat zudem nach dem Wettbewerb damit begonnen, in seiner Freizeit zu schreiben. Von spannenden Erlebnissen während des viertägigen Literaturseminars im Herbst, das den Preis für die Finalisten darstellt, berichtete Simay Kocakaya. Sie war ebenso wie Kristin Davidjan in Marbach am Neckar, der Geburtsstadt von Friedrich Schiller, gewesen.

Literaturmuseum der Moderne, Bibliothek des Deutschen Literaturarchivs sowie Schillernationalmuseum hatten sie besucht. In einer Schreibwerkstatt gab bei der ersten Schulteilnahme Autor Rolf Lappert Feedback und bei der letzten Teilnahme Sudabeh Mohafez, die mit dem Verfassen von Zehnzeilern bekanntgeworden ist. Der nächste Essay-Wettbewerb steht übrigens bereits an: Robert Pauck hat die Themenauswahl vorliegen.

Quelle: RP

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